Habe immer und überall Licht dabei

Der englischsprachige Begriff „Blackout“ wird meist mit dem deutschen Wort „Stromausfall“ übersetzt. Obwohl das natürlich korrekt ist, gefällt mir „Blackout“ besser, denn dieser Begriff beschreibt nicht was passiert ist, sondern vielmehr die Auswirkungen, nämlich, dass es dunkel wird, und zwar richtig dunkel.

Gegen Dunkelheit hilft Licht und deswegen ist die Anschaffung von Kerzen (speziell Teelichter in rauen Mengen), Petroleumlampen und Taschenlampen essentiell. Dass Du auch die notwendigen Brennstoffe und Batterien in ausreichender Menge einlagern musst, versteht sich von selbst.

Aber hast Du diese Lichtquellen auch dann bei Dir, wenn Dich der Blackout in einer Tiefgarage, in einem Aufzug oder in der Toilette Deiner Firma überrascht? Vermutlich nicht, denn die oben genannten Dinge sind einfach zu sperrig. Was nützt Dir ein 200 Euro teures 3000 Lumen high-tech Lichtschwert, wenn es zu Hause in Deiner Schublade liegt?

Eines ist klar: was Du bei einem Blackout am wenigsten brauchen kannst, ist eine Platzwunde oder gar ein gebrochenes Bein. Deswegen solltest Du Dir viele, kleine, leichte, kostengünstige Lichtquellen besorgen, die Du überall ablegen bzw. mitnehmen kannst, so wie diese Schlüsselanhänger, zum Beispiel. Die sind ausreichend hell, tragen kaum auf und halten lange durch. In einem Experiment habe ich ein Exemplar drei Tage durchbrennen lassen. Obwohl die Leuchtkraft nach 24 Stunden merklich nachließ, spendete sie immer noch genügend Licht um sich in dunklen Räumen zurecht zu finden.

Pack eine in Deine Hosentasche (am besten ohne Schlüsselanhänger), eine in Deinen Rucksack, eine in Deine Jacke, eine in Dein Auto, eine auf Deinen Nachttisch, nur um Dir ein paar Anregungen zu geben. Auf diese Weise reduzierst Du die Wahrscheinlichkeit, bei einem Blackout im Dunkeln zu stehen enorm.

Natürlich kann auch Dein Handy als Taschenlampe fungieren. Aber hast Du das wirklich immer und überall dabei? Und wie lange hält der Akku durch? Den kleinen LED-Schlüsselanhänger kannst Du auch zwischen die Lippen klemmen und hast so beide Hände zum Arbeiten frei. Geht das auch mit Deinem 6,5 Zoll Mobiltelefon?

Nicht falsch verstehen: ich habe nichts gegen moderne Hochleistungstaschenlampen – ich besitze selbst einige von namhaften Herstellern. Im Falle des Falles ist aber der Spatz in der Hand besser als die Taube auf dem Dach.

Categories Vorsorge

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