Habe immer genug Bargeld (dabei)

Die alte Weisheit „Cash is King“ gilt erst recht in der Blackout-Krise. Geldautomaten und Zahlungsterminals stehen Dir dann nicht mehr zur Verfügung. Von Paypal, Bitcoin und Co ganz zu schweigen. Nur mit Bargeld hast Du in den ersten Tagen eines Blackouts eine Chance noch Einkäufe zu tätigen bzw. Dienstleistungen zu bezahlen. Zahle bereitwillig und ohne Reue hohe Preise für Dinge, die Dir wichtig sind, wie zum Beispiel Medikamente und ärztliche Behandlungen.

Meine Empfehlung ist, mindestens drei Netto-Monatsgehälter als Bargeldreserve zu Hause zu haben, ein halbes Monatsgehalt davon in möglichst kleinen Scheinen.

Darüber hinaus solltest Du mindestens 300 Euro (500 Euro wären ideal) in Bar stets bei Dir haben, schon vor der Krise. Dies ermöglicht es Dir, schnell zu reagieren. Hierzu ein Beispiel: Stell Dir vor, Du arbeitest 30 Kilometer von zu Hause entfernt in einer Großstadt und ein Blackout tritt ein. Seien wir mal ehrlich: Du wirst weder mit Deinem Auto noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause kommen. Du machst Dich also auf Schusters Rappen auf den langen Weg und triffst unterwegs einen Studenten auf einem klapprigen, alten Fahrrad. Dann stellst Du die Frage, die Deinen Tag rettet: „Würdest Du mir Deinen rostigen Drahtesel für dreihundert Euro verkaufen?“.

Categories Vorsorge

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